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Alfonso Aguilar kommt auch 2011 - 5 Tage - 18.-22. Mai
Horsemanship - Ranch Roping - Cow Work
Anmeldung unter 04855 89 29 87 oder 04855 89 19 90 |
Lehrmeister, Vorbilder und unsere Sicht der Dinge
Unser Ziel ist es reitweisenübergreifend das allgemeine Verständnis für Pferde zu schulen und ein Gefühl dafür zu vermitteln warum wir etwas tun.
Technik lässt sich relativ einfach erlernen, aber zu wissen wann und warum wir etwas Bestimmtes tun und was wir damit auslösen bringt uns als Menschen schnell an unsere Grenzen.
Um diese Grenzen zu erweitern besuchen wir in regelmäßigen Abständen selbst Kurse bei, unserer Meinung nach, Horsemen, die in Ihren Bereichen keinen Vergleich zu scheuen brauchen. Außerdem fahren wir in unregelmäßigen Abständen zum Unterricht zu Anki Kühl in Brunsbüttel (B und The Gentle Touch Trainerin).
Alfonso Aguilar (Alfonso Aguilar online)
Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben wir noch niemand kennen gelernt, der natürlicher und selbstverständlicher mit Pferden umgeht als Alfonso Aguilar.
Die bisherige Krönung war ein dreiwöchiger Kurs auf seiner Anlage in Mexiko, bei dem wir die Gelegenheit hatten mit ausgebildeten Pferden, Wildpferden und Rindern zu arbeiten und von Ihm und seiner Frau Karin Aguilar zu lernen.
Aber auch seine zweitägigen Kurse, die er in ganz Deutschland abhält sind absolut empfehlenswert und immer eine weite Fahrt wert.
Alfonso Aguilar schloss sein tierärztliches Studium 1985 an der Universität San Nicolas von Hidalgo ab. Ein Jahr danach ging Alfonso Aguilar in die USA, um dort sein Wissen zu erweitern. Im Jahr 1988 begann er auf der Ranch von Pat Parelli in Kalifornien zu arbeiten. Hier beschäftigte er sich hauptsächlich mit dem Einreiten von Jungpferden und Korrektur von Problempferden. Zur selben Zeit traf er auch die Brüder Tom Dorrance und Bill Dorrance sowie Ray Hunt. 9 Jahre lang arbeitete Alfonso Aguilar mit Pat Parelli an der Entwicklung eines Ausbildungsprogramms für Pferdetrainer.
Seit 1990 gibt er Kurse in den USA, Mexiko, Europa und Australien. Im Jahr 1996 erarbeitete er ein Studienprogramm für die Universität von Kalifornien in Davis in den USA. Innerhalb dieses Programms werden den Veterinärstudenten des ersten Studienjahr unter anderem Themen wie das Verhalten, der Umgang und das Training von Pferden vermittelt. Weitere Spezialprogramme erabeitete Alfonso Aguilar für das Ausbildungszentrum Reken in Deutschland, das Nationalgestüt Avenches in der Schweiz und die berittene Polizeieinheit von Leon in seinem Heimatland Mexico. Am meisten Spaß macht ihm das Unterrichten innerhalb seiner Kurse, aber auch an den bekanntesten Pferdemessen wie zum Beispiel der Equitana in Essen, der BEA in Bern, der internationalen Pferdemesse in Leon und der Americana in Augsburg nimmt er gerne teil und hält Vorträge an verschiedenen Universitäten für Veterinärmedizin über das Verhalten und die Charaktere von Pferden.
Mike Bridges (Mike Bridges online)
Einer der Menschen, der die Wirkung einzelner Hilfen bis ins kleinste Detail nachvollziehen und auch erklären, bzw. vermitteln kann und außerdem einer der letzten großen Meister der Hackamore und altkalifornischen Reitweise. Zu unserem Glück verirrt auch er sich einmal im Jahr nach Schleswig-Holstein.
Mike Bridges ist mit der altkalifornischen Tradition der Vaqueros aufgewachsen und vertritt die Überzeugung, dass ein gut ausgebildetes Pferd immer noch der beste und beste und effizienteste Partner für die Rinderarbeit auf einer Ranch ist. Neben dem Betrieb seiner eigenen Ranch, möchte Mike sein KnowHow und seine Erfahrung auch an andere weiter geben. In seinen Kursen vermittelt Mike Bridges den interessierten Schülern eine feinere Art des Umgangs mit dem Pferd wie es bei den kalifornischen Vaqueros üblich und auch Ehrensache war. Mike hatte das Glück, schon als Kind auf der Ranch seines Großvaters in Madera, im kalifornischen San Joaquin Valley, "Bridle-Horses" und "Bridle-Horsemen" kennenzulernen. Als 15 jähriger startete er 1955 seine Laufbahn Buckaroo. In seinen dreizehn "Lehrjahren", lernet er in Nevada und Kalifornien auf vielen Ranches verschiedene Cowboys und deren Arbeitsweisen kennen. Von 1968 bis 1978 hatte Mike Bridges seine erste eigene Herde im Norden Kaliforniens. Seine Beobachtungen bei der täglichen Arbeit halfen ihm, sein Wissen über das Verhalten der Pferde und Rinder laufend zu verbessern und besser verstehen zu lernen. Er lernte aus den Reaktionen der Tiere, wie man besser und effizienter mit ihnen umgehen und arbeiten kann. Zwischen 1979 und 1992 trug er die Verantwortung für ein sehr großes Viehunternehmen im nördlichen Kalifornien. In dieser Zeit begann er anderen Menschen zu helfen, das Verhalten Ihrer Pferden der Rindern besser verstehen zu lernen. Mike ist überzeugt, das der richtige Umgang mit den Tieren bei der Arbeit weniger Aufwand und weniger Stress für die Tiere und den Menschen bedeuten. Mike Bridges hat mehr als 40 Jahre seines Lebens mit Pferden als Arbeitspartner verbracht und damit seinen Lebensunterhalt verdient. Er ist ein "Horseman" und ein "Stockman", also jemand der es versteht mit Pferden und Nutztieren zusammen zu arbeiten. Mike Bridges glaubt daran, dass Wissen geteilt werden sollte und möchte sich damit auch bei denjenigen bedanken, die ihr Wissen mit ihm geteilt und ihm dadurch weiter geholfen haben. Ab 1992 widmete sich Mike, zusammen mit seiner Frau Jill und ihren beiden Söhnen in Kalifornien der Viehzucht. Seit 2006 lebt Mike Bridges in Halfway in Oregon.
Jean-Claude Dysli (Jean-Claude Dysli online)
Wir hatten bisher einmal die Gelegenheit als aktive Zuschauer an einem seiner Kurse teilzunehmen und waren begeistert von seiner ruhigen und selbstverständlichen Art mit Pferden zu arbeiten. Eine Freude war auch Ihn auf seinem Hengst Okie Isma Dad sehen zu dürfen, ein besseres Team muss man lange suchen. Leider ist er eher selten in Schlesig-Holstein anzutreffen und gibt seine Kurse hauptsächlich im Süden der Republik.
Seit über 25 Jahren macht Jean-Claude Dysli nun schon Reitkurse und is als Lehrer tätig für die allgemeine Reiterei als solche, wie er sagt. Er ist der Meinung, dass wir da den großen Unterschied nicht machen müssen, zwischen dem Westernreiten und dem allgemeinen Reiten, weil im Grunde genommen reiten wir ja Pferde und auf die Pferde kommt es an. Jean-Claude Dylsi hat in diesen 25 Jahren die Erfahrung gemacht, dass die ganze Problematik der Kommunikation mit den Pferden, sich eigentlich nicht verbessert hat, wenn nicht verschlechtert.
Jean-Claude möchte im allgemeinen nicht nur zu denen, die sich zum Beispiel fertig ausgebildete Pferde kaufen und von der Voraussetzung ausgehen, das Pferd kann es schon, sprechen, sondern er möchte all diejenigen erreichen, die mit eigenen Pferden, die nicht qualifizierte Pferde sein müssen, sondern einfach allgemein ein Pferd, in Ihren Zielen weiter kommen wollen. Das ist sein Anliegen.
Jean-Claude Dysli möchte, dass das Pferd dem Reiter nahe gebracht wird und das er verstehen lernt mit ihm zu Kommunizieren.
Marina Perner (Marina Perner online)
Marina Perner muß man erlebt haben. Ihre langjährige Erfahrung und Arbeit mit Pferden und Menschen machen Sie für uns zu einer der besten Trainerinnen.
Sie ist streng zu Ihren Schülern und versteht es trotzdem den Spaß am Reiten nicht zu kurz kommen zu lassen. Leider ist Marina viel beschäftigt mit der Durchführung von Trainerkursen in ganz Deutschland, so dass sich selten die Gelegenheit ergibt einen Kurs in Norddeutschland bei ihr zu besuchen.
Mark Rashid (Mark Rashid online)
Mark vermittelt in seinen Kursen wenig technische Standards sondern arbeitet mit Atmung, Energie und sehr viel Gefühl. Was sich erst einmal sehr seltsam anhört beginnt einen nach kurzer Zeit zu faszinieren weil es funktioniert. Es ist schon erstaunlich, wie wenig man eigentlich machen muss um dem gewünschten Ergebnis näher zu kommen. Für uns einer der größten Horseman alive.
Der amerikanische Horseman und Buchautor Mark Rashid arbeitet auf eine Art und Weise mit Pferden, die deren instinktiven Grundlagen bewahrt und respketiert, er nutzt ihre Kraft, Sensibilität, Feinheit und ihr Bedürfnis, mit anderen Lebewesen auszukommen innerhalb seiner Arbeit. Rashid wuchs im westlichen Amerika unter dem Einfluss eines alten, weisen Pferdemannes auf, dessen Prinzipien heute noch die Grundlage seiner Arbeit mit Pferden ist.
Rashid ist aber nicht nur den Pferden verbunden: er erlernte und unterrichtet heute die japanische Kampfkunstart Aikido - was übersetzt Weg der Harmonie heißt -, dessen Ideologien ihm beim Reiten und beim Unterrichten sehr hilfreich sind.
Selbstverständlich zählen wir auch Reiter wie Philippe Karl, Tom und Bill Dorrance, Ray Hunt, Buck Brannaman, Richard Caldwell oder Craig Johnson zu unseren großen Vorbildern, hatten jedoch leider bisher keine Gelegenheit mit diesen arbeiten zu dürfen, weshalb wir auch keine persönlichen Erfahrungen widergeben können. |